GSVKLEIN

 

 

Satzung

des Gebrauchshunde Sportverein

Lübeck-Kücknitz e.V.

von 1956

 

 

Vereinssatzung

Für den Zweigverein Lübeck-Kücknitz e.V. , im Deutschen Verband für Gebrauchsundvereine e.V. –DVG. Deutscher Verband für das Polizei –und Schutzhundwesen.

 

 

§ 1 Name und Sitz des Vereins

 

Der Verein führt den Namen: Gebrauchshund Sportverein Lübeck-Kücknitz e.V. von 1956, genannt G S V  Lübeck- Kücknitz.

Der Verein hat seinen Sitz in Lübeck-Kücknitz und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Lübeck eingetragen.

 

 

§ 2 Geschäftsjahr und Gerichtsstand

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das laufende Kalenderjahr.

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Lübeck.

 

 

§ 3 Mitgliedschaft in anderen Verbänden

Der Verein  ist Mitglied im Deutschen Verband der Gebrauchshundsportvereine e. v..

In dieser Eigenschaft gehört er dem Landesverband Schleswig-Holstein an.

Die Satzung und Ordnungen des DVG sowie Beschlüsse seiner Organe sind geltendes Vereinsrecht im Sinne dieser Satzung

 

 

§ 4 Zweck des Vereins

Der Verein bezweckt den Zusammenschluss von Hundenfreunden zur Förderung des Deutschen Polizei – und Schutzhundwesens sowie die

Ausbildung von Wach-, Begleit -, Rettungs-, Polizei  und Schutzhunden.

Er strebt eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden. Körperschaften und Unternehmen mit Dienst – oder Wachhundgruppen an,

ist politisch und konfessionell neutral und verfolgt

ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinn der Gemeinnützige –Verordnung.

 

Darüber hinaus fördert er die sportliche Betätigung seiner Mitglieder und unterstützt die Bestrebungen des Tierschutzes

und des Deutschen Sportbundes.

 

 

§ 5 Aufgaben des Vereins

Mittel für die Erreichung des Vereinszweckes sind:

a)      Schaffung von Übungsplätzen und Erhalten von Geräten für die Ausbildung von Hunden.

b)     Anleitung und Überwachung der Ausbildung der Hunde seiner Mitglieder.

c)      Durchführung von Prüfungen für Wachhunde, Begleithund, Rettungshunde, Schutzhunde und Fährtenhunde.

d)     Allgemeine Werbeveranstaltungen, Durchführung von Turnieren und sonstige Wettbewerben mit Hunden.

e)      Pflege der sportlichen Haltung und Verbundenheit der Mitglieder untereinander.

f)       Betreuung von Jugendgruppen, die sich im Sinne der Vereinsbestrebungen betätigen.

 

 

§  6 Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied können alle Personen erde, die im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sind und nicht wergen unehrenhafter Handlung bestraft sind.

Die Anmeldung hat schriftlich zu erfolgen. Die Jungendlichen ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten erforderlich.

Über die Aufnahme entscheidet der geschäftsführende Vorstand.

Eine Ablehnung der Aufnahme ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen.  Eine Begründung für Ablehnung kann nicht verlangt werden.

Über die Aufnahme ist die nächste Mitgliederversammlung und die Antragsteller durch Aushändigung des Mitgliedsausweises zu unterrichten.

Ernennung zum Ehrenmitglied kann nur auf Vorschlag durch die Jahreshauptversammlung erfolgen.

 

 

§ 7 Rechte der Mitglieder

Die Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Vereins sowie des Verbandes und seiner Gliederungen in Anspruch zu nehmen und an allen

Veranstaltungen teilzunehmen. Jedes Mitglied ist antragsberechtigt und wählbar, unbeschadet der Zugehörigkeitsdauer  zum Verein.

Er hat das Recht auf Einspruch gegen unsachliche und unsachgemäße Anweisungen und Forderungen, besitzt den Anspruch auf sachgemäße

und verständnisvolle Hinweise und Belehrungen, die der Ausbildung des Hundes und seines Führers dienlich sind.

Diese Rechte ruhen, solange sich das Mitglied mit seinen Beiträgen im Rückstand befindet.

 

 

§ 8 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet:

a)      Die Richtlinien des Vereins und des Verbandes zu befolgen und seine Bestregungen zu unterstützen

b)     Die Satzung und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu beachten.

c)      Die Beiträge pünktlich zu entrichten

d)     Das Vereinseigentum zu schonen und in Stand zu halten.

e)      Sich den Anordnungen des Ausbildungswartes während der Übungsstunden zu fügen und bei Prüfungen und sonstigen Veranstaltungen den Anordnungen                                                                                                                                                                                        des Prüfungsleiters oder Leistungsrichters Folge zu  leisten.

f)       Die politischen und konfessionellen Neutralität des Vereins und des Verbandes zu achten

g)      die seuchenpolizeilichen Vorschriften bei Erkrankung des Hundes oder bei begründetem Verdacht genau zu beachten.

h)     Den Belangen des Tierschutzes vorbildlich nachzukommen.

i)        Als Hundehalter eine Haftpflichtversicherung abzuschließen und ihn regelmäßig impfen zu lassen, wenn der Hund auf dem Übungsplatz oder bei Prüfungen geführt werden soll.                                                                                                                                                 Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, die Versicherungspolice und den  Impfpass einzusehen.

j)       Sich anteilig an der Gemeinschaftsarbeit zu beteiligen, wenn sie auf der Platzanlage des Vereins ihren Hund ausbilden oder führen. Die Anzahl der zu leistenden Arbeitsstunden                                                                                                                                                         wird jeweils nach Bedarf auf der Jahreshauptversammlung im Jahr festgelegt. Mitglieder, die das 65 Lebensjahr vollendet haben, nachweibar Erkrankte, sind von der  Gemeinschaftsarbeite befreit.

k)     Alles zu unterlassen, was dem Verein schadet und seinem Zeilen und Zwecken zuwider handelt.

 

 

§ 9 Verlust der Mitgliedschaft

Der Verlust der Mitgliedschaft  tritt ein:

a)      Durch Auflösung des Vereins

b)     durch den Tod

c)      durch schriftliche Austritterklärung, wenn diese mindestens ein Monat vor Schluss eines Kalenderjahres beim geschäftsführenden Vorstand eingegangen ist.

d)     durch Ausschluss

Der Ausschluss kann erfolgen:

a)      Wegen Nichterfüllung der Beitragspflicht, wenn der Beitrag trotz schriftlicher Erinnerung mehr als sechs Monate rückständig ist.

b)     Wegen Verlust der bürgerlichen Ehrendrechte oder bei Bestrafung wegen eines Verbrechens oder Vergehens  wegen unehrenhafter Handlungen.

c)      Bei groben Verstößen gegen die Mitgliedspflichten nach § 8 dieser Satzung oder bei Vereins- oder verbandsschädigendem Verhalten.

d)     Bei unsportliche oder unkameradschaftlichen Verhalten.

e)      Wegen Schädigung des Ansehens des GSV Lübeck –Kücknitz e.V..

Der Ausschuss kann für einen Zeitraum oder für dauernd erfolgen. Dem Mitglied sind die Gründe für den Ausschussantrag schriftlich vom Vorsitzenden mitzuteilen.

Es ist mit einer Frist von 10 Tagen zur Versammlung  bzw. Sitzung auf welcher der Ausschlussantrag behandelt werden soll, per Einschreiben zu laden.

Gegen einen beschlossenen Ausschluss gibt es keine Berufung bei einer übergeordneten Stelle des Verbandes.

Der Verlust der Mitgliedschaft zieht den Verlust aller Ansprüche an Einrichtungen und Vermögen des Vereins oder des Verbandes nach sich.

 

 

§ 10 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

a)      der geschäftsführende Vorstand,

b)     der erweiterte Vorstand,

c)      die Mitgliederversammlung

Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem:

a)      1. Vorsitzenden

b)     2. Vorsitzenden

c)      Schriftführer

d)     Kassenwart

 

Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. Vorsitzende. Dieser vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Im Falle seiner Verhinderung,

die nicht nachgewiesen zu werden braucht, wird er durch den 2. Vorsitzenden vertreten.

 

Der Gesamtvorstand besteht aus:

a)      dem geschäftsführenden Vorstand

b)     dem Ausbildungwart

c)      dem Übungsleiter im Turierhundsport

d)     dem Übungsleiter im Obedience

e)      dem Platzwart

f)       dem Gerätewart

g)      dem Leiter der Jugendgruppe

h)     den zwei Beisitzern

Für alle Vorstandmitglieder könne ja nach Lage Ersatzmitglieder oder Vertreter gewählt werden.

 

§ 11 Amtsdauer

Die Vorstandmitglieder werden von der 1. Mitgliederversammlung des Jahrs  - die Jahreshauptversammlung- auf zwei Jahre gewählt.

Der 1. Vorsitzende, Kassenwart, Ausbildungswart werden in den Jahren mit geraden Jahreszahlen, alle übrigen Vorstandsmitglieder in den Jahren mit ungerader

Jahreszahl gewählt. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt durch  Handzeichen, wenn nicht die Wahl durch Stimmzettel beschlossen wird. (dafür ist eine

Stimme erforderlich). Eine Wiederwahl ist zulässig.

Scheidet ein Vorstandsmitglied im Laufe seiner Amtszeit aus, so ist auf der nächste Mitgliederversammlung für den Rest der Wahlperiode des ausgeschiedenen

Vorstandmitgliedes eine Ersatzwahl vorzunehmen. Bis dahin kann vom Vorstand ein Mitglied mit der Aufgabenwahrnehmung beauftragt werden.

Die Tätigkeit des gesamten Vorstandes ist eine ehrenamtliche  Tätigkeit.

Jedoch werde die den Vorstandsmitgliedern durch ihre Tätigkeit unmittelbar entstandene Auslangen vom Verein vergütet.

 

 

§ 12 Beschlüsse

 

Der geschäftsführenden – und der Gesamtvorstand tagen nach bedarf.

Über jede Sitzung ist vom Schriftführer eine Niederschrift zu fertigen.

Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

 

 

§ 13 Kassenprüfer

 

Zur Überwachung der Kassengeschäfte wählt die Jahreshauptversammlung zwei Kassenprüfer, von denen jährlich einer ausscheidet.

Eine Wiederwahl ist erst nach zwei weiteren Geschäftsjahren möglich.

Zusätzlich ist für zwei Jahre ein Ersatzkassenprüfer zu wählen.

Vorstandsmitglieder dürfen nicht gewählt werden.

Die Kassenprüfer haben das Recht, die Kasse jederzeit zu überprüfen und die Pflicht, zum Ende jedes Geschäftsjahr eine Kassenprüfung vorzunehmen.

Sie sind verpflichtet, der Jahreshauptversammlung einen schriftlichen Prüfungsbericht vorzulegen und wenn erforderlich mündlich zu erläutern.

 

 

 

§ 14 Mitgliederversammlung

 

Zu Beginn eines jeden Geschäftsjahr ist vom Vorstand eine Jahreshauptversammlung mit der Frist von 2 Wochen unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen.

 

Die Tagesordnung muss enthalten:

a)      Verlesung der Niederschrift der letzten Jahreshauptversammlung

b)     Jahresbericht der Vorstandsmitglieder

c)      Bericht des Kassenprüfer

d)     Entlastung des Vorstandes

e)      Wahlen zum Vorstand

f)       Wahl eines Kassenprüfers

g)      Festsetzung des Jahresbeitrages

h)     Verschiedenes

 

Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind mit gleicher Frist und in gleicher Form unter Bekanntgabe der Tagesordnung bei besonderen Anlässen oder auf Verlangen von

einem Fünftel der Vereinsmitglieder einzuberufen. Die erste Mitgliederversammlung des Jahres findet im 1. Quartal jedes Jahrs statt. Darüberhinaus ist im zweiten Halbjahr

eine weitere Mitgliederversammlung abzuhalten. Sie sind vom 1. Vorsitzenden/Stellverstreter durch schriftliche Einladung unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von zwei Wochen einzuberufen.

Eine schriftliche Einladung ist nicht erforderlich, wenn die Versammlungstermine auf der Jahreshauptversammlung bekanntgegeben und im Vereinsheim ausgehängt werden.

 

Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor dem Zusammentreten der Mitgliederversammlung beim Vorstand des Vereins zu Händen des 1. Vorsitzenden schriftlich einzureichen.

 

Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist beschlussfähig.

Die Leitung der Versammlung hat der 1. Vorsitzende und bei dessen Verhinderung der 2. Vorsitzende.

Der Vorsitzende kann auch ein Mitglied mit der Versammlungsleitung beauftragen. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.

Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen, sofern nicht die Versammlung die Abstimmung durch Stimmzettel beschließt.

 

Bei Mitgliedern, die mit der Beitragszahlung mehr als drei Monate im Rückstand sind, ruht das Stimmrecht.

Über jede Versammlung ist vom Schriftführer ein Protokoll zu führen. Das Protokoll muss  von der nächsten Versammlung mit gleicher Art genehmigt werden.

Bei Verhinderung des Schriftführers ist vom Versammlungsleiter ein anderes Mitglied des Gesamtvorstandes mit der Abfassung des Protokolls zu beauftragen.

 

 

§ 15 Beiträge

 

Die Jahreshauptversammlung legt den Jahresbeitrag fest. In diese Beitrag müssen die Beiträge an den Verband und seine Gliederungen eingeschlossen sein.

Der Jahresbeitrag muss bis zum 31.03. des laufenden Jahres bezahlt werden.

Auf Antrag an den geschäftsführenden Vorstand sind halb- vierteljährliche Zahlungen statthaft.

Der Beitrag ist eine Bringschuld.

Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

Neu eintretende Mitglieder zahlen zu ihrem Jahresbeitrag einen einmaligen

Kostenbeitrag zu Erhaltung der Platzanlage und des Vereinsheimes.

Der einmalige Kostenbeitrag wird auf der Jahreshauptversammlung festgelegt.

Zusätzlich muss eine einmalige Gebühr, die vom DVG festgelegt wurde, zu r Aufnahme

in den DVG gezahlt werden.

Werden von einem Mitglied auf der Platzanlage des Vereins oder mit Hilfe von

Einrichtungen des Vereins Hunde ausgebildet, deren Halter nicht Mitglied des Vereins

ist, kann von diese Mitglied für jeden geführten Hunde ein zusätzlicher Beitrag in Höhe

von einem Jahresbeitrag erhoben werden.

 

 

§ 16 Vermögen

 

Das Vermögen des Vereins muss bei einer öffentlichen und mündelsichern Bank

angelegt werden. Es ist jedoch dem Kassenwart gestattet, einen  angemessenen

Barbetrag zu Bestreitung der laufenden Ausgaben für etwas ein Vierteljahr in der Kasse

zu führen. Die höhe des Betrages bestimmt der geschäftsführende Vorstand.

 

 

§ 17 Ehrengerichtbarkeit

 

Zur Schlichtung von Streitfällen zwischen Vereinsmitgliedern oder zwischen Verein und Vereinsmitgliedern wird eine Ehrengerichtkommission von drei Mitgliedern gebildet.

Sie führt die Bezeichnung „Ehrenrat des GSV Kücknitz“

Für die Tätigkeit ist die Ehrengerichtsordnung des DVG bindend. Sie wählt ihren Vorsitzenden selbst.

Der Ehrenrat ist im Bedarfsfall von der Mitgliederversammlung zu wählen.

 

 

§ 18 Auflösung des Vereins

 

Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer besonders dazu einberufenden Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Einberufung zu dieser Versammlung muss unter Angebe

der Tagesordnung mindestens drei Woche vorher erfolgen. Die Auflösung kann nur mit ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

Das bei Auflösung des Vereins noch vorhandene Vermögen und die Sachwerte fallen dem Deutschen Roten Kreuz mit der Auflage zu, es zum Ankauf/Ausbildung von Blindenführhunden zu verwenden.

Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende sind gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren des Vereins.

Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

 

§19 Satzungsänderungen

 

Eine ‚Änderung dies Satzung ist nur möglich, wenn sie die Jahreshauptversammlung oder außerordentliche Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit beschließt. Bei der Einladung zu

der Jahreshauptversammlung/ außerordentlichen Mitgliederversammlung müssen die vorgeschlagenen Satzungsänderungen den Mitgliedern mitgeteilt werden.

 

Diese Satzung wurde auf der Jahreshauptversammlung am ………………………………..

in Lübeck-Kücknitz beschlossen.

 

 

 

 

 

 

P. Hopp, 1. Vorsitzender                                                    H. Bohnsack, 2. Vorstitzender